Bildgenerierung mit KI: Was heute alles möglich ist
Visuelle Inhalte sind aus digitalen Medien nicht mehr wegzudenken. Doch das Erstellen hochwertiger Bilder war bisher zeit- und kostenintensiv. KI ändert das grundlegend: Mit wenigen Prompts lassen sich heute Bilder mit KI erstellen – individuell, skalierbar und in beeindruckender Qualität.
Ob du Social-Media-Visuals brauchst, Produktbilder generieren willst oder Illustrationen für Blogbeiträge suchst: KI-Bildgenerierung bietet neue kreative Möglichkeiten. Doch was ist möglich – und wo liegen derzeit noch Grenzen?
Dieser Beitrag gibt dir einen praxisnahen Überblick, wann und wie du Bilder mit KI erstellen solltest, welche Tools empfehlenswert sind und was du dabei beachten musst, insbesondere beim Einsatz eigener Bilder.
TL;DR
- Mit KI lassen sich in Sekundenschnelle Bilder auf Basis von Text-Prompts erstellen.
- Moderne Tools beherrschen verschiedene Stile: fotorealistisch, Comic, 3D uvm.
- KI-Bildgeneratoren sind ideal für Content-Marketing, Social Media und Prototyping.
- Die Nutzung eigener Bilder für KI-generierte Varianten ist möglich – mit Vorsicht beim Datenschutz.
- Midjourney, DALL·E, und Stable Diffusion gehören zu den führenden Tools.
Was bedeutet "Bilder mit KI erstellen"?
KI-Bildgenerierung bezeichnet den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (meist neuronale Netze), um auf Basis von Textbeschreibungen oder bestehenden Bildern komplett neue Visuals zu erschaffen. Die bekanntesten Modelle arbeiten mit sogenannten Diffusion Models, die aus Rauschen Schritt für Schritt ein Bild entstehen lassen.
Es handelt sich also nicht um Bildbearbeitung im klassischen Sinn, sondern um kreative Neuschöpfung – oft mit erstaunlich realistischer Ausführung.
Beispiele für Bild-Typen:
- Werbegrafiken für Social Media
- Illustrationen für Blogbeiträge
- Produktdesigns im Prototyping
- Moodboards oder Konzeptvisualisierung
- Portraits und Avatare basierend auf Fotos
Welche KI-Tools sind aktuell führend?
Midjourney
Midjourney zählt zu den beliebtesten KI-Bildgeneratoren, besonders wegen seines künstlerischen Stils. Über Discord steuerbar, erzeugt es hochwertige Visuals mit kurzer Prompt-Eingabe.
DALL·E 3
Das Modell von OpenAI ermöglicht es, Bilder direkt über ChatGPT zu generieren – intuitiv, präzise und mit starken Fähigkeiten zur Umsetzung komplexer Ideen.
Stable Diffusion
Open-Source-basiert und vielseitig: Vor allem für Nutzer*innen mit technischen Kenntnissen bietet es hohe Flexibilität und Anpassbarkeit – auch für Projekte mit eigenen Bild-Daten.
| Tool | Stärken | Nutzungsmodell |
|---|---|---|
| Midjourney | Künstlerischer Stil, kreative Vielfalt | Abo-basiert via Discord |
| DALL·E 3 | Direkte Integration in ChatGPT | Teil von ChatGPT Plus |
| Stable Diffusion | Open Source, lokal einsetzbar | Flexibel, frei nutzbar |
Praxis-Tipp: Wenn Design-Vorgaben eingehalten werden müssen (z. B. CI-Farben), lohnt sich die Kombination aus eigenem Bildmaterial und KI-Bearbeitung.
Schritt-für-Schritt: So erstellst du ein Bild mit KI
- Tool wählen: Lege fest, welches Ziel du hast (z. B. Social Media, Illustration).
- Prompt formulieren: Beschreibe das gewünschte Motiv möglichst konkret (z. B. „Illustration eines Roboters im Retro-Stil, 4K“).
- Stil definieren: Optional kannst du Fotorealismus, Zeichenstil oder Farbschema angeben.
- Bild generieren lassen: Warte wenige Sekunden auf die ersten Ergebnisse.
- Varianten erzeugen/anpassen: Nutze Funktionen wie Upscale oder Variation.
- Download & Nutzung: Prüfe rechtliche Hinweise (z. B. Lizenz, Urheberrecht), bevor du das Bild verwendest.
KI-Bilder erstellen mit eigenem Bild
Viele Tools bieten inzwischen „Image-to-Image“-Funktionen oder sogenannte Inpainting-Optionen. Diese erlauben es, bestehende Bilder als Basis für KI-generierte Varianten zu nutzen – zum Beispiel für Retuschen, Stil-Transfers oder neu komponierte Szenen.
Wichtig dabei:
- Datenschutz prüfen: Eigene Fotos sollten keine personenbezogenen Informationen enthalten, wenn sie online verarbeitet werden.
- Lizenz beachten: Nicht jedes KI-Tool erlaubt kommerzielle Nutzung generierter Bilder aus Fremdmaterial.
- Prompt steuern: Verwende klare Prompts, um dem Stil des Originals möglichst nahe zu bleiben.
Typische Fehler beim Erstellen von KI-Bildern
- Zu vage Prompts: Unspezifische Eingaben führen zu unbrauchbaren Bildern.
- Keine Kontrolle der Ergebnisse: Oft sind Details fehlerhaft (z. B. Hände, Textelemente).
- Undurchsichtige Lizenzbedingungen: Nicht jedes KI-Bild darf ohne Weiteres kommerziell genutzt werden.
- Unrealistische Erwartungen: KI ersetzt nicht jede professionelle Foto- oder Designarbeit – noch nicht.
Best Practices für die visuelle Content-Erstellung mit KI
- Themenspezifische Prompts formulieren, z. B. „Business-Meeting im Hochhaus, futuristischer Look“.
- Bildstil testen: Verschiedene Varianten ausprobieren, um den passenden Look zu finden.
- Responsives Design beachten: KI-Bilder können zugeschnitten oder skaliert werden müssen.
- Kombinieren statt ersetzen: KI ideal als Ergänzung zu Stockfotos, Illustrationen oder bestehenden Designs.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gut ist die Bildqualität bei KI-Generatoren?
Moderne Tools liefern teils beeindruckende Hochglanz-Bilder, je nach Prompt und Modell. Für Web und Präsentation meist absolut ausreichend.
Kann ich eigene Fotos in KI-Bildgeneratoren verwenden?
Ja, viele Tools erlauben "Image-to-Image"-Generierung. Dabei ist Datenschutz und Lizenz unbedingt zu beachten.
Welche Tools eignen sich für Einsteiger?
DALL·E 3 (via ChatGPT) und Microsoft Designer sind besonders geeignet für KI-Neulinge, da keine Vorkenntnisse nötig sind.
Ist die kommerzielle Nutzung KI-generierter Bilder erlaubt?
Das hängt vom jeweiligen Tool ab. Midjourney und DALL·E 3 erlauben es im Rahmen ihrer Nutzungsbedingungen – bei Open-Source-Tools wie Stable Diffusion gilt: prüfen.
Was bedeutet Prompt Engineering?
Prompt Engineering bezeichnet die gezielte Formulierung von Befehlen und Beschreibungen, um KI-Modelle zu steuern und gewünschte Ergebnisse zu erzielen.
Gibt es eine Begrenzung der Bilderanzahl?
Bei kostenlosen oder günstigen Tarifen ist die Nutzung meist limitiert. Premium-Angebote bieten höhere Kontingente.
Sind KI-Bilder urheberrechtlich geschützt?
Aktuell ist das rechtlich umstritten. In vielen Ländern haben KI-generierte Werke keinen klassischen Urheberrechtsschutz.
Wie lange dauert das Erstellen eines KI-Bildes?
Meist nur wenige Sekunden bis Minuten – abhängig vom Tool und der Serverauslastung.
Können KI-Bildgeneratoren auch Texte im Bild darstellen?
Aktuell sind Schriftzüge oft noch fehlerhaft. Einige Tools (z. B. DALL·E 3) sind jedoch bereits deutlich besser darin geworden.
Welche Dateiformate liefern KI-Bildtools?
Standardformate wie JPG und PNG sind üblich. In einigen Tools gibt es auch PSD- oder Vektor-Export, vor allem bei Pro-Versionen.
Fazit
Mit Künstlicher Intelligenz Bilder zu erstellen, ist heute einfacher als je zuvor – ob für Content-Marketing, Prototyping oder kreative Experimente. Der richtige Umgang mit Prompts, Tools und Bildrechten entscheidet über den Erfolg.
Wenn du regelmäßig visuelle Inhalte brauchst, lohnt sich der Einstieg in die KI-Bildgenerierung definitiv. Für kreative Teams, Marketer und Agenturen ein echter Effizienz-Booster.
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